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Baubeschreibung

Vorbemerkung

Das Bauvorhaben Jakobstraße in Weimar ist neben der planerischen Leistung der Architekten und Ingenieure vor allem das Produkt von zahlreichen handwerklichen Einzelleistungen und damit deutlich von einem industriell gefertigten Erzeugnis zu unterscheiden. Aus diesem Grund wurde u.a. auch ein Regelwerk über Maßtoleranzen im Hochbau erstellt, das vor den Gerichten Bestand hat, da nicht jede Abweichung automatisch einen Baumangel darstellt.

Es ist ein neu errichtetes Bauwerk, das sich sowohl statisch als auch technisch erst „einlaufen“ muss. Zu Beginn der Nutzung durch die Bewohner wird es voraussichtlich mehrfach zu Störungen der Haustechnik kommen, um deren Abhilfe sich der Bauträger kümmern muss. Dies setzt jedoch auch eine Bereitschaft der Erwerber voraus, die Anlage in der ersten Zeit für Nachbesserungen zugänglich zu halten.

Die erhebliche Baurestfeuchte muss über mehrere Monate abgeführt werden. Dies liegt vorrangig in der Obliegenheit der Bewohner. Die Empfehlungen der entsprechenden Hinweisbroschüre zum richtigen Lüftungsverhalten, die bei der Übergabe ausgehändigt wird, sind zu befolgen.

Es wird vermehrt in den ersten Monaten nach Bezug zu Haarrissen durch Setz- und Schwundvorgänge kommen, die in ihrer Mehrzahl im tolerablen Bereich liegen werden, und damit keine Baumängel darstellen.

Für die technischen Gebäudeeinrichtungen sind entweder durch den WEG Verwalter oder durch den jeweiligen Eigentümer zeitnah nach der Übergabe Wartungsverträge mit Fachfirmen nach den Vorgaben der Hersteller abzuschließen.

Für Einbauten gilt deren produktübliche Lebensdauer, die Einfluss auf die Gewährleistung hat.

Außen liegende Bauteile werden z. T. vom Bauträger mit einem Erstanstrich versehen, der durch den WEG Verwalter regelmäßig überprüft und im Bedarfsfall ausgebessert oder erneuert werden muss.

Es ist möglich, dass der Zwischenraum zwischen der Isolierverglasung und der äußeren Prellscheibe, welche die Jalousien schützt, in den ersten Wochen nach Fertigstellung aufgrund der eingetragenen Baufeuchte beschlägt.

Hinweis:
Die in den Plänen und im Prospekt dargestellten Möblierungen, Ausstattungen, Kücheneinrichtungen und die Terrassen- bzw. Balkongestaltung stellen lediglich einen Vorschlag dar und sind nicht Bestandteil des Kaufgegenstandes und des Kaufpreises.
Für die konkrete Ausstattung ist insoweit allein der Text der Baubeschreibung maßgebend.

Allgemein

Der Neubau gliedert sich in vier Einzelbaukörper, von denen jeweils zwei durch ein gemeinsames Treppenhaus erschlossen werden. Im Untergeschoss befinden sich die Garage, Abstellräume und Haustechnik.

Der Bau entspricht in seiner Ausführung der EnEV 2014. Die Ausführung erfolgt in konventioneller, handwerksgerechter Bauweise nach anerkannten Regeln der Technik und den geltenden DIN-Vorschriften.


Bauteil

Gründung

Stahlbetonsohle gemäß statischer Erfordernis und Gründungsempfehlung. Die Garagensohle erhält entweder eine Beschichtung mit Garagensiegel oder eine Stahlbetonfläche mit einer entsprechend für Garagen geeigneten Betonrezeptur.

Schotten

Das Gebäude wird in rationaler Schottenbauweise errichtet. Alle Wohnungstrennwände und teilweise inneren Wände befinden sich auf den Rasterlinien. Haustrennwände als MW-Massivwand (KS) 24 cm bzw. nach statischer Erfordernis und Schallschutznachweis.

Außenwände

Außenwände aller Wohngeschosse: KS mit Vollwärmeschutz (WLG 035) gemäß statischer Erfordernis und EnEV-Nachweis, Farbton gem. Vorgaben Denkmalschutzamt (KEIM 9529; 9493; 9312; 9268, o.ä.), System Sto-Therm Classic o. glw., geputzte Oberfläche.

Innenwände

Alle Innenwände werden entweder aus Kalksandsteinmauerwerk oder im Trockenbauverfahren hergestellt. Sie entsprechen den statischen Anforderungen sowie den Brandschutzbestimmungen der Landesbauordnung und den Mindest- Schallschutzanforderungen gemäß DIN 4109.

Verkleidungen der Bad- Vorwandinstallation, von Installationsschächten und -nischen, sowie untergeordnete Abtrennungen (zum Beispiel in Bädern) werden als Trockenbaukonstruktion aus Metallständerwerk und Gipsfaser oder Gipskartonplatten oder gleichwertig errichtet.

Die Wohnungstrennwände als einschaliges Mauerwerk (Kalksandstein) mit einer Stärke von 24 cm und Rohdichte gem. Schallschutznachweis hergestellt (R’w 56 db).

Alle KS-Innenwände in den Wohnungen erhalten einen ca. 10mm Kalk-Zement-Putz (Bäder), Oberflächenqualität gemäß Qualitätsstufe Q3. Gefährdete Putzecken erhalten verdeckte Eckschutzschienen aus verzinktem Stahl. Trockenbauteile und Verkleidungen werden gespachtelt.

Decken

Die Geschossdecken werden gemäß statischer Berechnung in massiver Stahlbetonbauweise aus Halbfertigteilplatten mit glatter Untersicht und verspachtelten Fugen hergestellt.

Die Decke über UG stellt im Bereich der Garage und den Abstell- bzw. Technikräumen die thermische Trennung dar und erhält somit eine Auf-Sohl-Dämmung nach EnEV-Berechnung.

Dach

Das Dach wird eingedeckt mit einem roten Dachziegelstein Creaton Domino o. glw. Das Dach wird konstruktiv als Satteldach in vier Hausabschnitte mit unterschiedlichen Neigungen und Trauf- bzw. Firsthöhen hergestellt. In den Dachgeschosswohnungen ist die in Trockenbauweise verkleidete Mittelpfette sichtbar.

Die Dachentwässerung erfolgt über außen liegende Regenfallrohre.

Treppen

Die Treppenläufe bestehen aus Betonfertigteilen.

Die begehbaren Flächen werden zum Schutz gegen Trittschall mit einem schwimmenden Estrich (in der Regel Podeste) bzw. schallentkoppelten Auflagern (Treppenläufe) ausgeführt.

Die Tritt- und Setzstufen werden mit Steinzeugfliesen (Fabrikat: Stonetech basalt o. glw., Rutschfestigkeitsklasse R11 o. glw., belegt. Die Vorderkanten werden mit einer Anti-Rutsch-Riffelung ausgestattet. Treppengeländer bestehen aus Stahl-Stabgeländer mit Eichen-Holzhandlauf.

Aufzug siehe gemeinschaftliche Anlagen.

Die wohnungsinternen Galerietreppen bestehen aus einer Stahlkonstruktion.

Terrassen/Balkone

Die Balkonplatten werden mittels eines Schöck-Isokorbes am Baukörper befestigt.

Die Balkone und Dachterrassen erhalten ein Ganzglasgeländer. Änderungen dieses Details aus architektonischen Gründen sind möglich.Die Balkone erhalten einen Belag aus Holz-Kunststoff-Verbund-Dielen (Fabrikat MyDeck o. glw.).

Die Terrassen im EG werden mit Steinbelag gemäß Architektenplanung erstellt.


Ausbau

Fenster/Sonnenschutz

Zum Einbau kommen festverglaste und zu öffnende Holz-Aluminium-Fenster, innen und außen gemäß Farbkonzept des Architekten. Fensteroliven, Oberfläche Edelstahl.

Alle Fenster erhalten eine Verglasung mit Schall- und Wärmeschutzfunktion gemäß EnEV-Nachweis und Schallschutznachweis. Als Einbruchschutz erhalten alle Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss Aufhebelschutz und gesicherte, abschließbare Fensteroliven.

Zu öffnende Fenster ohne Balkonabschluss erhalten eine Absturzsicherung als Glasgeländer (gemäß TRAV) mit Stahlrahmenkonstruktion oder gehalten durch ein am Blendrahmen befestigtes Einklips-System.

Alle Fenster erhalten Sohlbänke aus eloxierten oder pulverbeschichteten stranggepressten Aluminiumprofilblechen, RAL nach Angabe des Architekten.

Die Fenster-Tür-Elemente der Hauseingänge bestehen aus Leichtmetallprofilen gemäß Farbkonzept des Architekten mit einbruchhemmender Wechselgarnitur Fabrikat FSB 1076, bzw. nach Angabe des Architekten, außen mit Knauf oder Stoßgriffen, Oberfläche Alu natur bzw. nach Farbkonzept des Architekten, oder gleichwertig.

Neben den Türen der Treppenhäuser ist in einem feststehenden Element die Briefkasten- und Klingelanlage integriert.

Die Wohnungen 1 und 5 erhalten eine Einzelanlage.

Alle Fenster erhalten einen Sonnen- bzw. Sichtschutz in Form von Lamellen bzw. Jalousien; außen liegend, geschützt durch eine zusätzliche Scheibe, gesteuert durch E-Antrieb.

Innentüren, Wohnungseingangstüren

Alle Innentüren in den Wohnungen werden glatt aus Holz- oder Holzwerkstoffen, deutschen Markenfabrikats, Farbe weiß oder gemäß Farbkonzept des Architekten eingesetzt.

Die Türen erhalten eine Holzzarge mit umlaufender Falzdichtung und Edelstahl-Drückergarnitur mit Buntbartschloss. Die Türen werden mit stumpfen Anschlag eingesetzt, dadurch bilden Türen und Zargen eine schlichte, elegante optische Einheit.

Schiebetüren, sofern vorhanden, bestehen aus kunststoffbeschichteten Röhrenspanplatten, welche an der Decke schienengeführt und am Boden durch Nut und Dorn gegen Wegdrücken gesichert werden. Sie erhalten beidseitig Edelstahl-Griffmuscheln.

Die Wohnungseingangstüren werden mit Spion, Einbruchschutzgarnitur der Klasse ES2 (SK3) und Einsteckschloss mit Profilzylinder der Schließanlage OTS, Stahlzarge, Schallschutz Rw, P 38 dB, sowie absenkbarer Bodendichtung ausgestattet.

Estrich

Alle Geschossdecken außer den wohnungsinternen Galerie-Decken erhalten aus Gründen des erforderlichen Schall- und / oder Wärmeschutzes einen schwimmenden Zement-Estrich oder Anhydrit-Estrich gemäß der gültigen DIN-Norm mit einer Wärme- bzw. Trittschalldämmung entsprechend der bauphysikalischen Berechnungen.
Die Leitungen der Fußbodenheizungen werden in den Estrich eingelegt.

Fliesenarbeiten

Die Fußböden und Wände der Bäder erhalten einen auf das Farbkonzept abgestimmten Fliesenbelag aus Steinzeugfliesen. Fabrikat: Princess Ceramic, Stonetech basalt rektifiziert 30x60 R11, TEC 100-3060 o. glw.

Die Wände der Bäder und Gäste-WCs erhalten an Installationswänden einen Fliesenbelag bis in ca. 1,20m Höhe und in den Duschen bis in ca. 2,0m Höhe, gemäß Architektenplanung.

Die Übergänge von horizontalen auf vertikalen Fliesenflächen erhalten Edelstahl-Jollykantenprofile.

Andere Bodenbeläge

In den Wohn- u. Schlafräumen sowie in den Wohnungsfluren: ZM Parkett, Fabrikat Emporio Giordano, Typ Piano Standard, Eiche; Format 600/490 x 70 x 10, o. glw., mit passenden Sockelleisten.

Malerarbeiten

Alle Wände und Decken in den Wohnungen erhalten ein glattes Glasvlies und einen Anstrich mit lösemittel- und weichmacherfreier Dispersionsfarbe der Nassabriebklasse 3 (ehemals waschbeständig), in weiß oder nach Architektenplanung.

Brillux VG 1000 o. glw., Anstrich Latex 3000 matt o. glw.

Alle Stahlteile (außer mit feuerverzinkter Oberfläche) werden mit Korrosionsschutz grundiert und mit Alkydharzlack endbeschichtet. Tragende Stahlteile erhalten ggf. einen F30-Anstrich.

Elektroinstallation

Die gesamte Elektroinstallation wird gemäß der einschlägigen VDE-Richtlinien, DIN 18015 und den Bestimmungen des Energieversorgers ausgeführt.

Wohnungs- und Gemeinstromzähler werden in Zählerschränken im Hausanschlussraum angeordnet. Weiterhin wird ein separater Zähler für den Anschluss des BHKW installiert. Je Wohnung gibt es eine Unterverteilung mit allen erforderlichen Stromkreisabgängen, FI-Schutzschaltern und Sicherungsautomaten. Anschlüsse für Waschmaschine, Wäschetrockner und Herd werden gesondert abgesichert Die Unterverteilungen werden in Fluren unter Putz oder in Abstellräumen auf Putz als Verteilerschrank installiert.

In den Wohngeschossen und im Treppenhaus erfolgen alle Installationen in Unter-Putz-Ausführung. Sämtliche Schalter und Steckdosen sind als Flächenschalter, GIRA E2 oder gleichwertig, ausgeführt, Oberfläche reinweiß matt oder nach Architektenplanung.

Ein Klingeltaster mit integriertem Namensfeld wird an der Wohnungseingangsstür, eine Türstation der Gegensprechanlage mit Türöffner im Wohnungsflur geliefert. Die Gegensprechanlage mit Video, Klingeltastern und Namensschildern wird nach Architektenplanung im Erdgeschoss in die Briefkastenanlage oder den Hauseingängen integriert.

Die Ausstattung der Wohnungen erfolgt in Anlehnung an den Ausstattungsgrad 2 der RAL-RG 678 Richtlinie mit folgender Ausstattung: Jeder Wohn-/Schlafraum über 20 m² erhält mindestens 9 Steckdosen. Jeder Wohn-/Schlafraum über 12 m² erhält mindestens 7 Steckdosen, kleinere Räume erhalten mindestens 3 Steckdosen.

Flure erhalten mindestens eine Steckdose. Jede offene Küche erhält mindestens 11 Steckdosen, abgeschlossene Küchen mindestens 5. Jeder Aufenthaltsraum erhält mindestens eine schaltbare Steckdose für Beleuchtungszwecke, bei Raumgrößen über 20 m² eine weitere schaltbare Steckdose oder einen Wandauslass für Beleuchtungszwecke nach Elektroplanung. Flure erhalten mindestens einen Wandauslass für Beleuchtung.

Jedem Raumzugang wird eine Schaltstelle zugeordnet. Jeder Schlaf/Wohnraum bis 20m² erhält mindestens 1, Räume über 20 m² erhalten mindestens 2 Radio-/TVAnschlüsse.

Jede Wohnung erhält einen Datennetzwerkanschluss der Kategorie 6. Dieser kann für Telefon- und EDVAnschlüsse genutzt werden.

Festanschlüsse vorgesehen für Elektroherd mit Backofen, Geschirrspüler, Kühlschrank, Gefrierschrank, Mikrowelle, Dunstabzug (aufgrund des Lüftungskonzepts als Umluft) und Arbeitsflächenbeleuchtung.

Balkone und Terrassen werden jeweils mit einer Außenleuchte ausgestattet.

Sanitäre Installationen

Die Installation der Anlage erfolgt nach den Vorschriften der Ver- und Entsorgungsträger. Ab dem Hauptwasserzähler des Versorgers werden alle Rohrleitungen als Kunststoff- oder Kupferleitungen erstellt. Wärmedämmung der Leitungen und Schallschutzmaßnahmen werden gemäß der einschlägigen Normen und Vorschriften umgesetzt. Regen- und Schmutzwasser werden mindestens bis zum Übergabeschacht getrennt geführt und danach im Mischsystem weitergeführt.

Die genaue Anordnung der vorgesehenen Sanitärobjekte ist den Planunterlagen zu entnehmen. Sie werden, soweit möglich, mit Vorabsperrung wie Eckventilen oder Absperrung versehen.

Alle Zapfstellen in Bädern und Küchen erhalten Warm- und Kaltwasseranschlüsse, Waschmaschinenanschlüsse. Außenzapfstellen zur Außenbewässerung befinden sich im EG.

Die Verbrauchsmessung sowie die Abrechnung erfolgt über geeichte Warm- und Kaltwasserzähler in Verantwortung der Hausverwaltung.

Jede Wohnung verfügt über eine Wohnungszentrale mit Frischwasserstationen für die individuelle energiesparende, komfortable Warmwasserbereitung. Die dezentrale Warmwasserbereitung verhindert thermische Leitungsverluste und mach zusätzliche Pumpenenergie überflüssig. Die Frischwasserstationen in allen Wohneinheiten bieten zugleich einen hohen Wasserkomfort. Zählerstrecken mit Wärme- und Wasserzählern in Küche und Bad entfallen ebenso wie die bei herkömmlichen Systemen gesetzlich vorgeschriebenen Warmwasserbeprobung.

Je nach Grundriss einzelner Wohnungen erhalten die Bäder bzw. WC-Räume folgende Ausstattung:

1 Waschtischanlage, bestehend aus Waschtisch, Fa. Keramag Renova Nr. 1 Plan, oder gleichwertig, weiß, mit Einloch-Einhebelmischbatterie, Fa. Grohe Eurostyle oder gleichwertig, Wandspiegel, rahmenlos, verdeckt befestigt.

1 bodengleiches Poresta-Wannenelement (100 x 100 cm) oder gleichwertig, belegt mit Bodenfliesen im leichten Gefälle, mit Aufputzbatterie plus Brauseschlauch, Handbrause der Fa. Grohe Rainshower oder gleichwertig mit Wandstange (barrierefreie Wohnungen mit bodengleicher Dusche) o. glw.

1 Toilettenanlage, bestehend aus weißem Wandtiefspülklosett, Fa. Keramag Renova Nr. 1 Plan, Unterputzspülkasten, Sitz mit Deckel o. glw.

Badewanne Kaldewei 1800 x 800 mm oder gleichwertig, weiß.
Anschlussmöglichkeit für Waschmaschine teilweise in Hauswirtschaftsräumen.

Lüftungsanlage

Bad, Hauswirtschaftsraum und WC erhalten eine Abluftanlage.

Die Nachströmung erfolgt über schallgedämmte Elemente in den Wänden, um die Luftzirkulation zu gewährleisten. Die Zuluft erfolgt über Zuluftelemente in den Fenstern. Es kommen Einraumventilatoren zum Einsatz mit Grundlüftung und Bedarfschaltung über Licht bzw. Feuchtsensor.

Heizungsanlage

Die Wohnungen werden über Fußbodenheizungen beheizt. Die Temperaturregelung erfolgt raumweise über ein Thermostat

Die Wärmeerzeugung erfolgt über ein Mini-BHKW, welches der Erzeugung von Eigenstrom für die allgemeine Verteilung wie Aufzüge, Beleuchtung Treppe, Keller und Tiefgarage, Heizungspumpen, dient. Der Überschuss an Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

In Wintermonaten wird eine Gas-Brennwerttherme zum Abfangen der Spitzenlasten zugeschaltet.

Der Überschuss an Wärme wird in einen Pufferspeicher eingebracht. Heizungsleitungen versorgen in jeder Wohnung befindliche Wohnungsstation mit Wärme. Von dieser wird das Warmwasser dezentral erzeugt.

Die Verbrauchsmessung erfolgt über Wärmemengenzähler in jeder Wohnungsstation und erfassen Heizwärme und Warmwasserwärme zusammen.

Innenausstattung

Die Küchenausstattung ist nicht Gegenstand der Bauleistung.


Gemeinschaftliche Anlagen

Hausanschlüsse

Die Hausanschlüsse für Gas, Wasser, Strom und Telefon werden zentral in Abstimmung mit den Versorgungsunternehmen in geeigneten Räumen angeordnet. Im Hausanschlussraum befindet sich außerdem ein Ausgussbecken mit Zapfstelle.

Kabel nur Übergabepunkt, Anmeldung bei Kabel durch Erwerber.

Briefkastenanlage

In den Hauseingangsbereichen werden Briefkastenanlagen aus Stahl- oder Aluminiumblechen entsprechend der Anzahl der Wohnungen eingebaut (Fa. Renz oder gleichwertig).

Schließanlage

In das Objekt wird eine Schließanlage mit gleichschließenden Zylindern nach Schließplan eingebaut.

Hauptschlüssel-Schließanlage mit Profilzylindern nach DIN 18252 / DIN V 18254, Klasse 3 für den Einsatz in einbruchhemmenden Türen nach DIN 18103, Sicherungskarte, Aufbohrschutz im Zylinderkern. Je 3 Gruppenschlüssel je Wohnung für Hauseingangs-, Nebenraum- und Wohnungseingangstür. (2 Treppenhäuser).

Aufzugsanlagen

Es werden zwei behindertengerechte Aufzüge (Grundrissfläche 1,1 – 1,2 m Breite sowie 1,4 m Tiefe im Lichten) mit Haltestellen vom Untergeschoss bis zum Dachgeschoss eingebaut.

Zum Einsatz kommt ein maschinenraumloser Aufzug mit Direktantrieb; alle Haltestellen mit Teleskop-Schachttüren und beleuchtetem Ruftaster.

Türbreite ca. 90 cm, Türhöhe 2,0 bis 2,1 m, Kabinenausstattung mit Spiegel, Bedientableau mit Notruf-Sprechanlage Platal-, Schichtstoff- oder Edelstahl-Wandverkleidungen. Decke mit integrierter Kabinenbeleuchtung.

Fabrikat: Schindler, Otis o. glw.

Abstellräume und Garage

Zugelassene Rauch- und Feuerschutztüren im Untergeschoss werden als Stahlblechtüren mit Stahlzargen, verzinkt und lackiert sowie mit Obentürschließer und zugelassenen Nylon-Drückergarnituren geliefert, Einsteckschloss nach Architektenplan und Baugenehmigung mit PZ-, Buntbart oder Blindzylinder.

Sonstige Nebenraumtüren in Keller und Garage bestehen aus verzinktem und lackiertem Stahlblech und erhalten ebenfalls Edelstahl-Drückergarnituren.

Abstellräume der Wohnungen werden mit einer luftdurchlässigen Metallkonstruktion räumlich voneinander getrennt.

Die gesamte Installation im Untergeschoss mit Tiefgarage, Neben- und Technikräumen erfolgt auf Putz in Kunststoff-Schutzrohr oder –Kabelkanal.

Abstellräume werden be- und entlüftet, aber nicht temperiert.

Die Tiefgarage wird über eine Hubbühne erschlossen. Die Abtrennung nach außen erfolgt über ein Sektionaltor.

Außenanlagen

Die ebenerdigen unversiegelten Grundstücksflächen werden geebnet und mit Mutterboden verfüllt.

Es werden 19 Fahrradabstellplätze mit Bügeln, ein Spielplatz sowie ein Müllplatz entsprechend genehmigtem Außenanlagenplan erstellt

Gestaltung der Pflanz- und Rasenflächen gem. behördlicher Genehmigung: Die Freiflächen liegen auf Geländehöhe auf gewachsenem Boden mit Mutterboden.

Die Vegetationsflächen bilden gemäß Außenanlagenplan:

  • Hecken aus schwarz-grünem Liguster (Ligustrum Vulgare Atrovirens),
  • Spiel- und Gebrauchsrasen,
  • Bodendecker
  • sowie Akzentpflanzungen
  • Baum-Neupflanzungen: Säuleneiche (Quercus Robur Fastigiata), oder gleichwertig).

Terrassen, die im Erdgeschoss den Wohnungen vorgelagert sind, werden mit Steinplatten gemäß Architektenplanung erstellt. Gartenwege werden gepflastert mit Öko-Zwillit-Pflaster mit versickerungsoffener Fuge bzw. gem. Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt.

Leuchten: Louis Poulsen H-Poller, 2-4seitig o. glw.